Entschleunigung mit Hilfe durch Zen-Buddhismus und Buddhismus

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Die Buddhisten berufen sich auf die Lehren des Siddhartha Gautama, der in Nordindien lebte, nach den heute in der Forschung vorherrschenden Datierungsansätzen im 5. und möglicherweise noch im frühen 4. Jahrhundert v. Chr. Er wird als „historischer Buddha“ bezeichnet, um ihn von mythischen Buddha-Gestalten zu unterscheiden, die nicht historisch bezeugt sind. „Buddha“ (wörtlich „Erwachter“) ist ein Ehrentitel, der sich auf ein Erlebnis bezieht, das als Bodhi („Erwachen“) bezeichnet wird. (Erklärung gefunden bei wikipedia.org)  

Entschleunigung - dank buddhistischer Hilfestellung

Die Philosophie des Buddhismus vermittelt uns ein Fundament, dass uns mit Ruhe, Gelassenheit und Gleichmut bereichern kann, wenn wir uns dem Thema mit Intensität widmen. Es gibt verschiedene Buddhistische Schulen und Lehren, die Sie zur Anwendung bringen können.

Die  Buddhistische Schulen unterschieden sich in mancherlei Bereichen. Es gibt drei Hauptrichtungen.  Wenn Sie sich mit dieser Philosophie auseinandersetzen, die unabhängig von Religonen oder fundamentalistischen, klerikalen Einflüssen ist, werden Sie einen probaten Richtungsweiser für Ihr weiteres Leben finden können.  

Der Zen-Buddhismus und seine Anwendung

Die Praxis besteht aus dem Sitzen in Versunkenheit auf einem Kissen. In der äußeren Haltung sind dabei die Beine ineinandergeschlagen wie beim Lotus-Sitz im Yoga. Der Rücken ist gerade, aber vollkommen entspannt, und die Hände sind entspannt ineinandergelegt, wobei sich die Daumenspitzen leicht berühren. Die Augen bleiben halb geöffnet, der Blick bleibt entspannt ohne Umherschweifen zum Boden gesenkt.

Ein anderer, ebenso wichtiger Teil der Zen-Praxis besteht aus der Konzentration auf den Alltag. Dies bedeutet einfach nur, dass man sich auf die Aktivität, die man gerade in diesem Augenblick ausübt, vollkommen konzentriert, ohne dabei irgendwelchen Gedanken nachzugehen.

Beide Übungen ergänzen einander und sind dazu gedacht, den Geist zu beruhigen bzw. die „Gedankenflut“, welche einen durchgehend überkommt, einzudämmen.

„Wenn unser Geist die Ruhe findet, verschwindet er von selbst.“

Während die Gedankenflut zur Ruhe kommt, wird das Erleben von Stille und Ruhe möglich.

Buddhismus oder Zen-Buddhismus - gute Wege zur Entschleunigung

Um uns zu entschleunigen fehlen uns oft die Mittel und Wege, oder auch die Ideen, wo wir am besten den Start in die Entschleunigung finden.  Wir sind geübt darin uns zu beschleunigen, uns zu entschleunigen ist ein Wunsch, der sich nicht ohne unser Zutun erfüllen wird.  Ein gutes Buch, es gibt einige, die sich mit diesem Thema intensiv und umfassend beschäftigen, ist "Zen oder die Kunst der Entschleunigung" von Erik Pigani.  Eine kleine Zusammenfassung des Inhalts:

"Zeit ist Geld!" ist die Maxime unserer Zeit. Erik Pigani setzt mit seiner Maxime "Zeit ist Leben!" andere Maßstäbe. Meist dienen die gängigen Anleitungen zum Umgang mit der Zeit bloß zur Steigerung der Arbeitseffektivität, doch eigentlich sollten solche Techniken doch ähnlich der künstlerischen Meisterschaft zu einem freien und kreativen Selbstausdruck führen.


Praxis und Philosophie des Zen sind ganz besonders geeignet, mehr Gelassenheit und Offenheit dem Leben gegenüber zu erlangen und seinen Tagesablauf einfacher und intensiver zu gestalten. Der Autor bringt einen dazu auf höchst angenehme und einprägsame Weise und jeder hat schnell das schöne Gefühl, man könnte mit etwas Anstrengung selbst zu einem Meister werden."

Buchempfehlungen und Anekdoten

Meditationen: Über Zen-Buddhismus, Thomas von Aquin und Anthroposophie

Eine gute Auswahl von Büchern zu diesem Thema finden Sie auch auf gut sortieren Portalen im Internet.

"Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben", sagt der Kleine Prinz.  Autor:  Antoine de Saint-Euxupery.

"Was machst Du, um Dich zu entspannen?" fragte der Schüler den Meister

"Nichts" anwortete der Meister.

"Wenn ich gehe , gehe ich, wenn ich esse , esse ich und wenn ich schlafe, schlafe ich".

"Aber das tun doch alle" - erwiderte der Schüler

"Eben nicht".  Antwortete der Meister

 

 

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