Entschleunigung und das Thema Enschleunigen beschäftigt heute nicht nur Berufstätige

Entschleunigen, Entschleunigung, ein Thema nicht nur für Manager und Berufstätige
Steine (c)Rolf Handke - pixelio.de

Wir alle stehen ständig unter Druck.  Wir alle haben den Eindruck, einfach keine Zeit mehr für das Wesentliche zu haben.  Ständig leben wir auf der Überholspur und sind am Beschleunigen.  Das Thema Entschleunigung kommt selbst in unserem Sprachgebrauch oder unseren Denkmechanismen viel zu kurz. Dabei wissen wir doch nur zu gut, dass gerade entschleunigen dazu beitragen würde, uns wieder mit Energie und Lebensfreude zu erfüllen.  Aber leichter gedacht als getan.  Wie entschleunige ich mich richtig?  Was bedeutet in aller Konsequenz der Begriff Entschleunigung?  Wie kann ich den Vorsatz in die Tat umsetzen?

Wie kommt man heraus aus dem Hamsterrad?

Wie finde ich wieder einen gesunden für mich stimmigen Rhythmus?  Beschleunigen und entschleunigen - das wäre schonmal ein guter Takt, den ich mir vorgebe. Das Beschleunigen haben wir gelernt, es ist uns in Fleisch und Blut übergegangen.

Die Uhr bestimmt den Tagesablauf und wird zum Feind.  Um Entschleunigung zu erleben, sollten wir uns mit kleinen rituellen Zeremonien vertraut machen.  Es hilft schon mal, wenn wir einfach, bevor uns der Stress wieder total in seinen Klauen hat, durchatmen und genüßlich und in Ruhe eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.  Den Moment genießen, nicht über die riesige To-Do Liste nachdenken, die noch auf dem Tisch liegt und abgearbeitet werden möchte.  Einfach in den Himmel schauen, tief durchatmen und entspannen.  Entschleunigung will gelernt sein.  Es wird Ihnen sicher nicht von heute auf morgen gelingen, ein Spezialist auf diesem Sektor zu werden. Aber es kann Ihnen gelingen, zu einer sinnvollen und gesunden Entschleunigung zu kommen, wenn Sie es wirklich wollen.

Woran merke ich, dass ich mein Leben entschleunigt habe?

Wenn es Ihnen gelingt, statt ohne Luft zu holen von einem Termin zum nächsten zu hetzen, zwischendurch mal eine Pause einzulegen, sich auf eine Wiese, in einen Park zu setzen, dem Zwischtern der Vögel zuhören zu können oder einem Gitarrespieler zu lauschen, der sich den Tag schön macht, ohne gleich wieder ein schlechtes Gewissen zu haben, dann sind Sie schonmal auf einem guten Weg.  Entschleunigung zu lernen, ist ein Weg der kleinen Schritte. Sie werden die Entschleunigung lernen müssen und wirklich daran arbeiten. Disziplin und Ehrgeiz mögen angeboren oder anerzogen sein. In unserer kommerzialisierten Welt blieb die Entschleunigung auf der Strecke.  Jeder für uns sollte oder müsste ernsthaft daran arbeiten, wieder mit sich und der Umwelt in Balance zu kommen.  Einfach ist das nicht.

Nehmen Sie Tempo aus Ihrem Leben

Setzen Sie Prioritäten, machen Sie sich eine vernünftige Checkliste,  die einigermaßen realistisch für Ihren Tagesablauf ist, ohne Sie schon wieder zu beschleunigen, statt zu entschleunigen.  Ein gutes Motto ist: "Wer es eilig hat, sollte langsam machen".   Mit etwas mehr Geduld und Ruhe lässt sich viel mehr bewältigen und bewerkstelligen als mit Stress im Nacken.  Gönnen Sie sich Ruhephasen und genießen Sie diese!   Nehmen Sie sich ein paar Minuten pro Tag, an denen Sie einfach nachdenken und die Gedanken ziehen und kreisen lassen.  Sie müssen nicht in jeder Sekunde des Tages mit irgendetwas , das Ihnen wichtig erscheint, beschäftigt sein. Auch Auszeiten haben ihren Stellenwert.  Wir werden versuchen, Ihnen auf dieser Seite ein paar gute Ideen und Anregungen an die Hand zu geben, so dass es Ihnen ebenfalls gelingen mag, das Experiment Entschleunigung und Entschleunigen, perfekt oder zumindest nahezu perfekt in die Tat umsetzen zu können.

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